Was machen die Helfer?

ALLES!

Die freiwilligen Helfer ermöglichen, dass parkrun stattfindet, sie organisieren die örtlichen Laufveranstaltungen. Sie übernehmen all die öffentlichen Aufgaben vor (beispielsweise Streckenposten, Zeitnahme, Ergebnisaufzeichnung und so weiter) und hinter den Kulissen (beispielsweise PR-Arbeit und Bearbeitung der Ergebnisse).

Woran auch immer Du Freude hast, es gibt mit Sicherheit auch eine Aufgabe für dich. Sich ehrenamtlich bei parkrun zu engagieren soll Spaß machen! Falls Du Zweifel haben solltest, ob du dir eine neue Rolle als Helfer zutraust, sprich einfach die örtlichen Organisatoren an – sie werden dir mehr über die Rolle erzählen und deine Sorgen nehmen!

Was sind die einzelnen Aufgaben der Helfer?

Die Standortleitung trägt die allgemeine Verantwortung eines örtlichen Laufes. Die Rolle kann als Vorsitzender des örtlichen Helfer-Teams betrachtet werden. Die meisten Standortleiterinnen und Standortleiter übernehmen in der Regel regelmäßig die Rolle der Laufleitung.

Die Laufleitung ist verantwortlich für einen bestimmten Lauf an einem bestimmten Samstag im Jahr. Sie haben das letzte Wort darüber, ob der Lauf unter schlechten Wetterbedingungen stattfinden kann. Sie entscheiden unter Rücksprache mit den anderen freiwilligen Helferinnen und Helfern, ob der Streckenverlauf verändert werden muss (zum Beispiel um Gefahrenbereiche zu umgehen), der Start verzögert wird oder der Lauf unter besonderen Umständen sogar abgesagt werden muss (am häufigsten auf Grund gefährlicher Wetterverhältnisse). Des Weiteren sind sie dafür verantwortlich für die Leitung des freiwilligen Helferteams (ggf. zusammen mit dem Helferkoordinator).

Die Helferrolle für die Erstläufereinweisung erfordert eine gewisse Erfahrung und beinhaltet die Erläuterung der Strecke und des Ablaufes nach Überquerung der Ziellinie. In der Regel wird dies von der Laufleitung übernommen.

Ein oder mehrere Steckenposten leiten die Teilnehmer an vielen parkrun Standorten entlang der Strecke und warnen sie vor Gefahren und Hindernissen. Außerdem gewährleisten sie, dass andere Parknutzer gewarnt werden. Sie stellen außerdem die Augen und Ohren des Laufleiters dar. Die Streckenposten spielen eine wesentliche Rolle. Wenn nicht ausreichend viele Steckenposten an einem Samstag zur Verfügung stehen, kann der Lauf nicht stattfinden. Darum: spreche ihnen ein Dankeschön aus, wenn Du sie entlang der Strecke siehst (vor allem an einem kalten oder regnerischen Morgen) und befolge stets ihren Anweisungen. In der Regel tragen sie Signalwesten, sollten also leicht erkennbar sein.

Die Schlussbegleitung bleibt stets am Ende des Teilnehmerfeldes und ist die letzte Person, die die Ziellinie überquert, um sicher zu stellen, dass alle Teilnehmer gewertet werden. Sie sollte ein Mobiltelefon für die Kommunikation im Falle eines Notfalles mit sich tragen und teilt den Ordnern entlang der Strecke mit, wenn sie ihren Posten verlassen können. Diese Rolle ist in vielen Ländern Voraussetzung für das Stattfinden eines Laufes, aber dies gilt nicht für alle Läufe der parkrun Welt. Neben dem Erhalt eines Helfer-Punktes für die Schlussbegleitung wird auch deren Lauf selbst gewertet.

Der/die Zeitnehmer(in) ist verantwortlich für die Aufzeichnung der Laufzeiten aller Teilnehmer, die die gesamte Strecke absolviert haben. Dies kann eine stressige Rolle sein, vor allem bei sehr großen Läufen. Für alle Teilnehmer, die die Ziellinie auf ihren eigenen zwei Beinen ohne mechanische Hilfsmittel überqueren (sowie gehbehinderte Rollstuhlfahrer), wird die Zeit mittels einer Stoppuhr festgehalten. Diese Daten werden später mit den Daten der Barcode-Scanner kombiniert (siehe unten). Bei manchen Läufen sind zwei oder mehr Zeitnehmer mit extra Stoppuhren vor Ort, zum Beispiel zur Absicherung.

Die Helfer für die Ausgabe der Zielmarken sind verantwortlich dafür, die Zieltoken an alle einlaufenden Teilnehmer am Ziel auszugeben – und zwar in der korrekten Reihenfolge. Die Rolle verlangt somit schnelle Finger und Ruhe in Stresssituationen. Manchmal gibt es zusätzlich eine Person als Zielmarken-Unterstützung.

Zu einigen Läufen kommen so viele Teilnehmer, dass die Ausgabe der Zielmarken nicht von einer Person alleine zu bewältigen ist. In diesem Fall ist eine zweite Person zur Zielmarken-Unterstützung essentiell. Diese bereite beispielsweise die nächsten Zielmarken vor und reduziert den Stress für den Zielmarken-Helfer.

Ein oder oft mehrere Barcode-Scanner sind verantwortlich für die eigentliche Erfassung der Teilnehmer und der Position anhand der der persönlichen Barcodes der Teilnehmer beziehungsweise der Zielmarken, die sie erhalten haben. Zuerst wird der persönliche Barcode mit dem Scanner erfasst, anschließend der Zielmarken.

Der Nummernkontrolleur ist bei sehr großen Läufen verantwortlich dafür Diskrepanzen zwischen der Stoppuhr des Zeitnehmers und der Ausgabe der Zielmarken festzustellen und festzuhalten (die Korrektur solcher Probleme liegt im Verantwortungsbereiche des Laufdirektors während der Ergebnisverarbeitung).

Eine Begleitung für Sehbehinderte begleitet einen sehbeeinträchtigten oder blinden Teilnehmer entlang der Strecke und wird dafür sowohl als Helfer als auch als Läufer gewertet. Darüber hinaus kann eine Begleitung für Sehbehinderte auch einer sehbeeinträchtigten oder blinden Person bei der Ausübung einer Helferrolle unterstützen und auch dies wird dementsprechend selbst als freiwilliger Helfer gewertet.

Helfer für die Gebärdensprachdolmetschung übersetzen die Laufeinweisung und die Erstläufereinweisung für taube oder schwerhörige Teilnehmer.

Die Zieleinlaufkoordination ist bei sehr großen Läufen verantwortlich für einen reibungslosen Zieleinlauf durch Koordination des Zieltrichters. Bei größeren Läufen ist es essentiell, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Reihenfolge ihrer Zielankunft blieben bis sie eine Zielmarke erhalten haben. Darum wirkt die Zielkoordination unterstützend darin, hier Ordnung zu bewahren – und zugleich Leute im Schlusssprint anzufeuern oder denen zu helfen, die sich verausgabt haben. Also eine Mischung aus Schullehrer und Cheerleader!

Das Führungsfahrrad fährt bei manchen Läufen vor den führenden Läufern um diese über die Strecke zu führen und andere Parknutzer eine freundliche Warnung zu übermitteln, dass gleich eine Gruppe von Läufern an ihnen vorbeiziehen wird. Weil das Führungsfahrrad auch den Weg für den ersten Läufer vorgibt, muss der Helfer natürlich mit dem Streckenverlauf bestens vertraut sein und ein zuverlässiges Fahrrad besitzen. Diese Rolle hängt von der Beschaffenheit der Laufstrecke ab und es ist ausdrücklich erwünscht, dass ausreichend Schutzkleidung getragen wird, insbesondere ein Fahrradhelm.

Bei manchen Läufen kann es einmal pro Monat einen Lauf mit Tempoläufern geben, die die Strecke in bestimmten, vorab bestimmten Zeiten absolvieren. Die Tempoläufer sind in der Regel durch Flaggen oder Westen leicht erkennbar und versuchen ihr Bestes mit konstanter Anstrengung das Ziel nach der angekündigten Zeit zu erreichen. Tempoläufer müssen gut vertraut mit der Strecke sein und fähig sein, deutlich schneller als die angestrebte Zielzeit zu laufen. Bitte beachte, dass nur wenige Standorte Tempoläufer haben (siehe Helferplan und Aktuelles-Webseite des Standortes für weitere Informationen).

Der/die Fotograf(in) macht Bilder während des Laufes und lädt sie auf die Internetseite hoch (facebook, Flickr). Unabhängig von Erfahrung und Ausstattung kann jeder gerne diese Rolle übernehmen und Bilder machen. Um Bilder hochladen zu können, muss dies mit der Laufleitung abgesprochen werden. Für weitere Informationen siehe auch: parkrun Photographie und Video Richtlinien und Flickr Tips.

Die Markensortierung findet außerhalb des Rampenlichts statt, d.h. man kann in dieser Rolle sowohl am Lauf teilnehmen und diese Aufgabe übernehmen. Am Ende eines Laufes müssen die Zielmarken wieder in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Diese Rolle wird oft von den anderen Rollen, insbesondere den Zielmarken-Scannern erledigt.

Die Helfer für die Lagerung und Lieferung der Ausrüstung sind verantwortlich dafür zu gewährleisten, dass das gesamte Material für den Lauf sicher über die Woche hinweg gelagert wird und rechtzeitig zum Laufstandort gebracht wird. In der Regel wird dies von der Laufleitung übernommen

Die Arbeiten des Aufbaus finden hinter den Kulissen statt, d.h. man kann diese Rolle einnehmen und dennoch am selben Tag am Lauf teilnehmen. In der Regel wird dies von der Laufleitung übernommen.

Die Aufräumarbeiten beinhalten das Zusammenpacken der parkrun Ausstattung und die Entsorgung von entstandenem Müll, wofür es bei besonders großen parkruns gegebenfalls eine separate Rolle gibt, und die zusätzlich zur Teilnahme am Lauf ausführbar ist.

Die Ergebnisauswertung übernimmt in seltenen Fällen die Verantwortlichkeit der Laufleitung für die Kombination der Laufzeiten und Laufpositionen der einzelnen Teilnehmer und die Übermittlung der Daten zur Veröffentlichung an das parkrun HQ mittels des ´results processing wizard‘ (Ergebnisverarbeitungsfunktion des Onlineprogrammes). Sie beseitigen außerdem die Diskrepanzen und Fehler, die beim Verteilen der Zielmarken und beim Scannen der Barcodes eventuell entstanden sind.

Die Kommunikationsperson, auch PR-Verantwortliche(r) genannt, übernimmt an manchen Standorten das Verfassen und die Veröffentlichung des Laufberichts sowie die Kommunikation mit den örtlichen Medien und der Öffentlichkeit. Oft füllt die Standortleitung diese Rolle aus.

Bei sehr großen Läufen übernimmt innerhalb des Laufleitungteams ein designierter Helferkoordinator die Organisation des Helferplans und die Rekrutierung genügend Helfer. Der Helferplan wird über den `volunteer wizard` (Helfer-Funktion) des parkrun Onlineprogrammes verwaltet.

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